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Was wollen wir? Warum Selbsthilfe?
Irgendwann ist jede durch die Krankenkassen finanzierte Hilfe zur Wiederherstellung der geistigen Leistungsfähigkeit zu Ende. Von jetzt an ist jeder, wenn er sich mit dem Erreichten nicht zufrieden- geben will, auf seine eigene Initiative angewiesen. Um andere Probleme wie Einsamkeit, Langeweile, Mut- Hoffnungs- und Arbeitslosigkeit, sowie die Entwicklung neuer Lebenspläne kümmerte sich ohnehin niemand ausreichend.
Wen sprechen wir an?
Zunächst wenden wir uns grundsätzlich an alle mit einer Hirnverletzung – unabhängig von der Ursache – und an deren Angehörige. Diese tragen zum Teil die veränderte Situation mit, und schließlich leben wir zusammen. Es ist ein gemeinsames Problem. Weiterhin wollen wir keine Ausgrenzung, sondern Teilhabe.
Alter, Religion, Nationalität, Kulturkreis, Geschlecht oder soziale Stellung sind bedeutungslos. Es zählen allein der Wille und die Bereitschaft, der Erkrankung entschlossen entgegen zu treten und um Besserung in allen Bereichen gemeinsam zu kämpfen.
Deshalb sprechen wir alle Hirnverletzten im erwerbsfähigen Alter (zwischen 16 und 65 Jahren) an.
Was machen wir? Wozu treffen wir uns?
Vor allem treffen wir uns:
- um gemeinsam über unsere Probleme zu sprechen und, durch die Anstöße der anderen, neue Lösungswege zu finden,
- um zu üben, damit unsere grauen Zellen wieder auf Trab kommen,
- um miteinander zu lachen und uns durch gemeinsame Aktivitäten unseres zweiten Lebens zu erfreuen. …
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